TRIMB-Einführungs-Seminar 18.-20. Oktober 2021

bei Freiburg in Kooperation mit der Erzdiözese Freiburg

Das Schwere leichter machen – die TRIMB-Methode in Traumatherapie und -beratung

Bei TRIMB handelt es sich um eine behutsame Methode der Trauma-Integration, die von Ingrid Olbricht entwickelt wurde und sich eine tradierte Atem-Technik zunutze macht. Ellen Spangenberg hat diese Methode kontinuierlich weiter entwickelt und dem besonderen Bedarf komplex traumatisierter KlientInnen fortlaufend angepasst.

Die TRIMB-Methode nutzt Imagination, Atmung und eine lateralisierende Kopfbewegung, um Trigger und Traumamaterial auf sanfte Weise zu prozessieren. TRIMB führt dabei nicht tiefer in das Traumaerleben hinein, stattdessen wird dieses nach vorsichtiger Tuchfühlung rasch und lösungsorientiert „entgiftet“. Oft ist die Entlastung so tiefgreifend, dass sich danach eine klassische Trauma-Konfrontation erübrigt.

TRIMB kann gut bei komplex traumatisierten KlientInnen und bereits in der Stabilisierungsphase eingesetzt werden. Somit eignet sich die Methode auch für das Beratungs-Setting.

Selbststeuerung und Selbstwirksamkeitserleben der KlientInnen werden sichtlich verbessert. Zudem werden sowohl KlientIn als auch TherapeutIn weniger stark durch Traumamaterial belastet.

Die Methode wird an eigenen (nicht traumatischen) Situationen erarbeitet, was eine gewisse Bereitschaft zur eigenverantwortlichen Selbsterfahrung voraussetzt, und dann in Kleingruppen-Arbeit eingeübt. Auch für die eigene Psychohygiene kann die Technik effektiv genutzt werden.

Für die Fortbildung werden grundlegende psychotraumatologische Kenntnisse vorausgesetzt, mindestens das Literaturstudium der u.a. Publikationen.

Anmeldungen erfolgen direkt über die Veranstalterin Diözese Freiburg

info@ebfr-efl.de oder unter 0761-7038 8080